Hermigua, Agulo, Centro visitantes Juego de Bolas, El cedro y Vallehermoso

La Gomera liegt im westlichen Teil der Kanarischen Inseln und ist seit 2012 ein Biosphärenreservat. Die Insel erlangte ihre Berühmtheit durch Christoph Kolumbus, der hier auf seinem Weg zur Entdeckung Amerikas Station machte (1942). Hier liegt auch der Nationalpark von Garajonay, der zum Weltkulturerbe gehört. Zu den Hauptattraktivitäten gehört das landwirtschaftliche Hermigua, die Gemeinde Agulo - Pionier in Sachen Strom, Wasser und Fischerei - und das Besucherzentrum „Juego de Bolas“ im Nationalpark von Garajonay. Und nicht zu vergessen der wunderschöne und bereichernde Weg zwischen El Cedro und Vallehermoso.

Von San Sebastián nach Hermigua

Es geht los im Osten der Insel, und zwar im Hafen von San Sebastián de la Gomera, und von dort aus in zwei für diese Insel typische Dörfer, Hermigua und Agulo. Dazu geht es durch den Nationalpark von Garajonay mit dem kanarischen Lorbeerwald, der einzigartig in Europa ist. Nach einer halben Stunde erreicht man Hermigua, wo sich der legendäre Wald El Cedro befindet. Seine steilen Straßen offenbaren die perfekt erhaltene traditionelle kanarische Architektur aus dem 18. Jahrhundert. Der ethnografische Park und das ethnografische Museum von Hermigua sind einen Besuch wert.

Von Hermigua nach Agulo

Von Hermigua aus geht es weiter die Straße entlang und in nur 9 Minuten gelangt man mit dem Auto in die Gemeinde Agulo, im Nordosten von La Gomera gelegen. Agulo war historisch gesehen einer der florierenden Orte der Insel. Hier gab es als erstes Trinkwasser, Strom und eine Anlegestelle für den Export von Bananen. Die Altstadt gehört zu den am besten erhaltenen der ganzen Insel und bietet mit seinem Aussichtspunkt einen wunderschönen Blick auf den Ozean und auf den Teide auf der Nachbarinsel Tenerife.

Von Agulo ins Besucherzentrum „Juego de Bolas“

Von Agulo sind es mit dem Auto nicht einmal 14 Minuten bis zum Besucherzentrum „Juego de Bolas“. Dieser architektonische Komplex umfasst eine Wetterstation, gepflegte Grünanlagen und Gemüsegärten mit heimischen Pflanzenarten von La Gomera und den Kanarischen Inseln und bietet allerlei Wissenswertes zur unberührten Natur des Nationalparks Garajonay. Ein großes Modell der Insel von La Gomera zeigt neue Perspektiven der Schönheit ihrer Landschaften und Schluchten.

Vom „Juego de Bolas“ nach El Cedro

Die Fahrt vom Besucherzentrum „Juego de Bolas“ nach El Cedro, im Herzen der Insel, dauert ungefähr 42 Minuten und führt durch üppige Natur und steile Schluchten. Für eine Wanderung in El Cedro braucht es keine außergewöhnliche Kondition. Eine gute Möglichkeit ist die 6 km lange Wanderung vom Contadero bis zur Lourdes-Wallfahrtskirche, deren Bau 1938 von der Engländerin Florence Stephan Parry in Auftrag gegeben wurde. Sie werden fasziniert sein von der dichten Belaubung des Waldes.

Von El Cedro nach Vallehermoso

Ungefähr 41 Minuten dauert die Fahrt von El Cedro nach Vallehermoso. Das im Norden der Insel La Gomera gelegene Vallehermoso ist schon an sich ein geschichtliches Erbe mit einzigartigen Bräuchen - von der Bauweise der Häuser, der Bestellung der Felder und der Herstellung von Gegenständen über die Landwirtschaft bis hin zur Ernährung. Hier können Sie traditionelle Rezepte von Lebensmitteln wie Palmhonig, die Käsepaste Almogrote, Dressings, Marmeladen, Süßspeisen und Konserven.

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EL HIERRO

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Nachhaltigkeit
Sostenibilidad
  • Lassen Sie niemals irgendwelchen Müll in der Umgebung zurück, auch keine Zigarettenstummel. Essensreste tragen zur Vermehrung von Nagetieren und verwilderten Katzen bei, die eine ernsthafte Bedrohung für die heimische Tierwelt darstellen.
  • Benutzen Sie die Abfalleimer und entsorgen Sie den – soweit möglich – zuvor getrennten Abfall in den entsprechenden Behälter.
  • Werfen Sie keine Gegenstände oder irgendwelche Abfälle ins Meer.
  • Respektieren Sie die Tiere, belästigen Sie sie nicht und füttern Sie sie nicht. Wenn Sie ein verletztes Tier sehen, können Sie dies unter der Notrufnummer 112 melden. Reißen Sie keine Blumen oder Pflanzen aus.
  • Heben Sie keine Steine oder andere Elemente aus der Natur auf und nehmen Sie sie nicht mit. Verändern Sie sie auch nicht, indem Sie sie zu den berüchtigten „Steinmännchen“ aufstapeln.
  • Verlassen Sie in Naturgebieten und an Aussichtspunkten nicht die Wege oder die für den Durchgangsverkehr vorgesehenen Bereiche.
  • Respektieren Sie das historische und kulturelle Erbe der Stätte sowie das öffentliche Mobiliar und die für Besucher aufgestellten Elemente wie Informationstafeln oder Fernrohre und Ferngläser.
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