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Vallehermoso ist flächenmäßig der größte Gemeindebezirk der Insel und umfasst den Nord- und Südhang der Insel. Infolgedessen weist Vallehermoso die größte Landschaftsvielfalt von La Gomera auf, angefangen vom Grün seiner Höhen im Naturpark Parque Nacional de Garajonay bis zum weiten Palmenwald von Vallehermoso, Taza oder Arguamul oder der Trockenanbaufläche, auf der Getreide angebaut wird, in der Gegend von Chipude und El Cercado.

Ayuntamiento de VallehermosoDie Pfeifsprache von La Gomera ist uralt und ausschließlich auf dieser Insel zu finden. Ehrung der Pfeifsprache (silbo) von La Gomera, Igualero. Das Naturschutzgebiet Orone, ist aufgrund der Tiefe der Schluchten am südlichen Berghang der Insel eines der beeindruckendsten auf der ganzen Insel. Der Vulkanschlot Roque Cano ist zweifellos das nennenswerteste Naturelement der Gemeinde Vallehermoso. Vallehermoso ist von kleinen Weilern, in denen die Zeit stehengeblieben scheint, besiedelt. Das Gleiche geschieht in Tazo. Der historische Kern von Vallehermoso weist interessante Beispiele traditioneller Architektur auf, wobei ganz besonders die Kirche iglesia de San Bautista als anschauliches Beispiel neugotischer Kunst hervortritt. Ihr Bau wurde Anfang des 20. Jh. beendet. Am Ende der ausgeprägten Schlucht von Vallehermoso befinden sich eine Anlage am Meer mit Schwimmbädern, die Einheimische und Besucher genießen können. In entgegengesetzter Richtung, am Anfang der Schlucht, befindet sich der Stausee presa Encantadora, ein bezaubernder Ort, von dem man den Felsen Roque Cano betrachten kann, die hauptsächlichste Referenz für den Norden der Insel.

Aufgrund seiner Ausbreitung verfügt Vallehermoso über eine große Anzahl von Weilern in den Tälern und Schluchten, wo Wanderer einsame Landschaften betrachten können und wo die Zeit stehen geblieben scheint. Nennenswert sind Orte wie Tazo, Arguamul oder Alojera, als hauptsächlicher Hersteller des Palmenhonigs (miel de palma) und mit einem natürlichen, praktisch unberührten Strand.

Wenn man jedoch den Südhang entlang geht, gelangt man in die Siedlungen von Chipude, mit der Kirche iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria, die aus dem 16. Jh. stammt und eine der ältesten der Insel ist. Dort kann der Besucher ebenso eine der uralten Traditionen der Insel, das Töpferhandwerk von El Cercado, kennenlernen, das noch heute genauso wie von den Ureinwohnern ausgeübt wird. Nennenswert sind auch die Landschaften von La Dama oder La Rajita, wo noch Überreste der alten Konservenfabrik der Insel zu finden sind.

Bezüglich der Traditionen ist das Volksfest fiestas de Nuestra Señora del Carmen im historischen Kern zu nennen. Dieses Fest zeichnet sich durch Tausende von Einwohnern aus, die jedes Jahr im Juli ihre Vergangenheit in Erinnerung rufen. Ein weiteres, wichtiges Fest ist das fiesta de La Candelaria en Chipude, bei dem sich am 15. August, jährlich tausende von Gläubigen der Umgebung der Kirche versammeln. Möglicherweise ist es das meist besuchte Fest.

Vallehermoso

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